Freiwillige Feuerwehren

Knapp 2.500 Bürgerinnen und Bürger Hamburgs üben in den 87 Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Hamburg ehrenamtlich ihren Dienst aus. Sie kommen aus allen beruflichen und sozialen Schichten und tragen im Sinne der Freiwilligkeit und demokratischen Selbstverwaltung einen Großteil zur Sicherheit jedes einzelnen Bürgers bei.

Vielfältiger Aufgabenbereich

Hauptsächlicher Aufgabenbereich einer jeden Freiwilligen Feuerwehr ist die Unterstützung der Berufsfeuerwehr Hamburg im Einsatzdienst bei allen ihrer Aufgaben. Überwiegend wirken die Wehren im Katastrophenschutz mit. Neben der Brandbekämpfung und Technischen Hilfeleistung ist seit vielen Jahren die sanitätsdienstliche Erstversorgung im Rettungsdienst zu einem weiteren Aufgabengebiet einiger weniger Wehren herangewachsen.

In Sachen Jugendarbeit leisten viele Freiwillige Feuerwehren einen beträchtlichen Teil. Eine steigende Anzahl Hamburger Jugendfeuerwehren spricht für den Erfolg. Zur Zeit verfügt die Feuerwehr Hamburg über 57 Jugendfeuerwehren mit über 900 Mädchen und Jungen.

Die Freiwillige Feuerwehr begegnet dem Bürger auch immer öfter auf Großveranstaltungen im kulturellen, sportlichem und sozialen Bereich in Hamburg; sie ist dabei sogar fast nicht mehr wegzudenken. Dazu zählen neben kleineren Veranstaltungen, wie z.B. Straßenfesten auch die Größeren, wie der Hafengeburtstag oder Hamburg Marathon!

Freiwillige Feuerwehren im Einsatz

Die insgesamt 87 Freiwillige Feuerwehren in Hamburg leisten im Durchschnitt um die 10.000 Einsätze pro Jahr ab. Dabei unterteilen sich diese in Technische Hilfeleistungen und Brandeinsätze.

Unter Technische Hilfeleistungen fallen alle Einsätze, bei denen zum Beispiel Tiere in Not sind. Aber auch bei Verkehrsunfällen, Unwetter-Einsätzen (Wasser im Keller, Baum auf Straße, etc.) oder die Deichverteidigung bei Hochwasser-Gefahr wird die Technische Hilfeleistung durch die Freiwillige Feuerwehr in Hamburg sicher gestellt.

Auch im Brandschutz sind zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr, die freiwilligen Helfer nicht mehr wegzudenken. Das fängt bei Kleinbränden (z.B. Flächenbrände, Altpapier-Container oder auch brennende Kraftfahrzeuge) an und geht bis zu Großbränden (beispielsweise Wohnungs-, Keller- oder Dachstuhlbrände).